IF 16/8 ist nahezu für jeden geeignet

Während längere Fastenkuren eine entsprechende Vor- und Nachbereitung und besondere Umstände wie z. B. Urlaub oder medizinische Begleitung erfordern, kannst Du mit IF 16/8 jederzeit beginnen. Kurze Fastenintervalle, wie sie beim IF 16/8 durchgeführt werden, benötigen keine spezielle Vorbereitung, sind leicht umsetzbar, einfach in den Alltag integrierbar und zudem auch noch uneingeschränkt gesund!

16 Stunden Essenspause reichen aus, um die Autophagie in Gang zu setzen. Das ist der natürliche Selbstreinigungsprozess des Körpers, auf dem die meisten Vorteile des Fastens basieren und der essentiell wichtig für die Gesundheit unserer Zellen ist.

Darüber hinaus sind die 16-stündigen Auszeiten vom Essen lange genug, um die Blutzucker- und Insulinwerte zu regulieren und die Fettverbrennung anzukurbeln. IF 16/8 führt schon nach wenigen Tagen zu verbesserter Insulinsensitivität, weniger Heißhunger, mehr Energie und gesteigerter Fettverbrennung. Die Vorteile vom intermittierenden Fasten sind inzwischen sogar wissenschaftlich belegt!

IF 16/8 = alltagstauglich und psychologisch vorteilhaft

Anders als kalorienreduzierte Diäten und spezielle Ernährungsmethoden wie Low Carb oder ketogene Ernährung, die auf Dauer eine massive Einschränkung bedeuten, brauchst Du bei IF 16/8 auf nichts zu verzichten! Während der Essensphase ist alles erlaubt. Es gibt keine „verbotenen Lebensmittel“ oder sonstigen Beschränkungen.

Du kannst weiterhin Deine Lieblingsgerichte zu Dir nehmen, darfst Dich jeden Tag ausgiebig satt essen und brauchst keine Kalorien zu zählen. Denn, wer jeden Tag 16 Stunden fastet, darf danach auch ausgiebig schlemmen. Das macht die Anwendung auch unter psychologischen Gesichtspunkten attraktiv.

Wie Du die 16-stündige Essenspause in Deinen Tagesablauf integrierst, bestimmst Du selbst. IF 16/8 lässt sich flexibel an Deine individuellen Bedürfnisse anpassen, das macht Intervallfasten so alltagstauglich. IF 16/8 ist keine Diät und perfekt für die langfristige Anwendung geeignet.

IF 16/8 als Basis für längere Fastenintervalle und zur Erreichung Deiner Ziele

Zum Erreichen bestimmter Ziele kann es sinnvoll sein, Länge und Häufigkeit der Fastenintervalle entsprechend anzupassen.

Bei starker Insulinresistenz oder dem Wunsch, in kurzer Zeit das Körpergewicht möglichst stark zu reduzieren, führen längere Fastenphasen schneller zum Ziel. Möchtest Du hingegen Muskelmasse aufbauen oder an Gewicht zulegen, können kürzere und seltenere Fasteneinheiten von Vorteil sein.

Mit IF 16/8 hast Du eine gute Basis. Von hier aus kannst Du die Fastenphasen problemlos an Deine individuellen Bedürfnisse anpassen und diese entweder länger ausdehnen oder verkürzen.

Mit 16 Stunden ohne Nahrung befindest Du Dich sozusagen in der „goldenen Mitte“: Du hast die meisten gesundheitlichen Vorteile längerer Fastenphasen, verbrennst gespeichertes Körperfett, kannst effektiv Muskelmasse aufbauen, Dein Körpergewicht reguliert sich spielerisch von selbst und Du brauchst Dich im Alltag nicht einzuschränken!

Wer mit 16-stündigen Essenspausen gut zurecht kommt, ist ideal vorbereitet, um andere Formen des Kurzzeit- und Langzeitfastens zu testen.

Ein paar Ausnahmen gibt es aber doch: Hier bitte nicht fasten!

Evolutionär bedingt ist unser Körper an den zyklischen Wechsel zwischen Essen und Fasten bestens angepasst. Der regelmäßige Wechsel zwischen Nahrungsknappheit und Nahrungsfülle ist in unseren Genen verankert, weshalb intermittierendes Fasten prinzipiell für jeden Menschen empfehlenswert ist.

Ein paar Ausnahmen gibt es dennoch: Kinder im Wachstum, Schwangere, Stillende und stark untergewichtige Menschen haben einen erhöhten Bedarf an Nährstoffen und sollten deshalb nicht Fasten.

Ab und zu eine Mahlzeit ausfallen zu lassen und nur bei Hunger zu essen, wird auch hier nicht schaden. Trotzdem raten wir den aufgezählten Personengruppen von der Durchführung unserer Programme ab. Hier sollte das eigene Körpergefühl im Vordergrund stehen und Hunger nicht absichtlich hinausgezögert werden.

Menschen mit Vorerkrankungen sollten vorab mit einem Arzt oder Heilpraktiker sprechen, ob Intervallfasten im individuellen Fall sinnvoll ist. Weil intermittierendes Fasten zu hohen Blutdruck senken und die Insulinsensitivität der Zellen verbessern kann, müssen dazu eingenommene Medikamente in der Menge angepasst werden. Dazu ist eine medizinische Beobachtung unerlässlich!

Diabetiker bzw. Menschen, die blutzuckerregulierende Medikamente einnehmen, dürfen auf keinen Fall ohne engmaschige Kontrolle des Blutzuckerspiegels fasten! Hier besteht die Gefahr, dass die Blutzuckerwerte beim Fasten in lebensbedrohliche Werte abrutschen. Deshalb die Warnung an Betroffene und die Bitte, im Rahmen der Eigenverantwortung zu handeln und sich in diesem Fall an den behandelnden Arzt zu wenden.

Ansonsten gilt: Für einen gesunden Erwachsenen ist IF 16/8 absolut empfehlenswert!

Warum IF 16/8?

IF 16/8 – Wie beginnen?

Es gibt verschiedene Formen des intermittierenden Fastens. Die Essenspausen und Phasen der Nahrungsaufnahme können in ihrer Länge und Häufigkeit variieren. Mehr über die einzelnen Formen kannst Du hier nachlesen.

Wir empfehlen Anfängern des Intervallfastens, mit der IF 16/8-Methode zu starten. Das ist für die meisten Menschen gut umsetzbar und 16-stündige Auszeiten vom Essen sind lang genug, um die Autophagie in Gang zu setzen und die Insulinspiegel zu senken, zwei der wichtigsten Vorteile beim Fasten.

Die 16/8-Methode bietet zudem auch eine gute Basis, um sich zu längeren Fastenintervallen vorzutasten, denn je nach Zielsetzung können unterschiedlich lange und häufige Essenspausen sinnvoll sein.

Was, wenn es nicht klappt?

Evolutionär betrachtet, ist unser Körper an zyklische Auszeiten vom Essen bestens angepasst. Es gibt dennoch Menschen, denen es schwer fällt, auch nur wenige Stunden ohne Nahrung auszukommen. Das kann verschiedene Gründe haben.

Der Stoffwechsel kann aufgrund jahrelanger Fehlernährung so unflexibel werden, dass die Energieversorgung während der Fastenphase ins Stocken gerät und der starke Wunsch, etwas zu essen, entsteht.

Ein weiterer Umstand, der das Einhalten der Essenspausen erschweren kann, ist ein Mangel an Mikronährstoffen, der zu Heißhungerattacken führen kann.

Auch emotionale Gründe oder eine schlechte Erdung können die Ursache sein, wenn die Umstellung Probleme verursacht und Hunger als unangenehm empfunden wird.

Statt hier zu resignieren und auf die vielen Vorteile des Intervallfastens zu verzichten, bieten wir Dir die Möglichkeit, den Einstieg durch entsprechende Unterstützung zu vereinfachen.

In unserem „Programm für Einsteiger“ statten wir Dich mit zahlreichen Tipps und Tricks aus, mit denen Du Deinen Stoffwechsel in Schwung bringen kannst und zeigen Dir, wie Du die Essenspausen als wahre Bereicherung erleben kannst. Wir nehmen Dich sozusagen an die Hand und führen Dich Schritt für Schritt ans intermittierende Fasten heran, um Dir einen sanften und leichten Einstieg zu ermöglichen.

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